Wenn Liebe ruht, nicht jäh mäandert,
und nur so tut, als ob sie wandert,
Die Liebe singt, die Liebe schweigt,
nicht selten schwingt, doch nie ergreift.
So wünscht gewöhnlich niemand mehr,
als dass Begehren ewig wär‘.
So mag es sein, auf ewig mein –
auch Speis allein kann Hunger sein.
Das Tischtuch windet, schlägt in Falten,
kein Kosten lindert — darf nicht walten.
Die Liebe singt, die Liebe schweigt,
nicht selten schwingt, doch nie ergreift.
So wünscht gewöhnlich jeder gar,
dass Liebe sei für immerdar.
So ist es nun – ich kann’s nicht leugnen,
auch Leidenschaft mag Leid bedeuten.


Schreibe einen Kommentar