Wenn Liebe reist, nicht samt noch sonders,
nur ungern bleibt und bald woanders,
Die Liebe singt, die Liebe schwelgt,
nicht selten schwingt, doch nie verwelkt.
So wünscht gewöhnlich niemand sehr,
als dass Begehren ewig wär‘.
So mag es wie auf ewig zieh’n –
auch bloße Gier mag Hunger flieh’n,
Der Stoff entwindet, will entkleiden,
mag keinen Einen einzig leiden,
Die Liebe singt, die Liebe schwelgt,
nicht selten schwingt, doch nie verwelkt.
So wünscht gewöhnlich jeder gar,
dass Liebe sei für jeden da.
So ist es doch – ich kann’s nicht nennen,
auch Herz und Hand könn‘ rasch verbrennen.


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