Man könnte sagen, meine Religion verbiete es mir einzelnen Menschen Schlechtes zu wünschen. Mein Verständnis der Welt spricht diesen sogar allzu großen Einfluss auf diese ab.
So viel vorab.
Und doch will mein Impuls nicht unterdrückt sein festzustellen, dass es durchaus moralisch fragwürdige Gestalten gibt, denen ich die erhellende Erfahrung nicht missgönnte, dereinst einmal alleinerziehend und mit Depressionen von Sozialkürzungen betroffen zu sein oder – zuvor mit Familie fliehend – ins autoritär unterdrückte Heimatland deportiert zu werden.
Alles also, was diese gerne bei Anderen exekutiert zu wissen wünschen.
Leider lassen sich weder Empathie noch Einsicht einprügeln. Denn auch Aufsteiger können erfahrungsgemäß ausgezeichnete Chauvinisten sein.
Aber was soll es.
Tagträume seien gewiss erlaubt.


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